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Ziellos im Leben

In aller Kürze:
Ziellosigkeit hat immer Ursachen, die du lösen kannst. Und meistens liegen sie tiefer als du denkst.
Christian
aktualisiert: 22. Mai 2022
erschienen: 22. Mai 2022
Inhaltsverzeichnis

Im Leben nicht zu wissen, was du möchtest, ist nicht schön.  Vor allem dadurch, dass wir in unserem Leben förmlich dauerhaft vorgelebt bekommen, man müsse immer in Bewegung sein.

Wie es sich anfühlt

Das größte, was du bemerken wirst, ist eine innere Leere. Auch wenn dein Leben an sich toll ist, fehlt dir das große „Warum“ hinter all den Vergnüglichkeiten. Es ist scheinbar egal, was du tust. Beständig ist dieses Gefühl da, dass etwas fehlt. Nur was genau kannst du nicht identifizieren.

Per se ist dieser Zustand nicht schlimm, wenn du damit umzugehen weißt. Schneller als wir denken, hängen wir allerdings über lange Zeit, viele Monate, Jahre, manche sogar ihr restliches Leben in diesem Zustand fest.

Wenn das der Fall ist, dann ist die Wahrheit eine schmerzhafte: die Veränderung dürfte große Auswirkungen auf dein Leben haben.

Was die Gründe sind

Die Gründe für das beständige Gefühl von Ziellosigkeit und Sinnlosigkeit sind so verschieden wie wir Menschen. Aber es gibt einen gemeinsamen Nenner: uns wichtige Werte im Leben sind unerfüllt.

Je länger du schon in der Ziellosigkeit verharrst, desto tiefer könnten diese Werte in deinen Lebensbereichen verschüttet sein.

Das Lebensrad

Mit dem Lebensrad findest du einen Anfangspunkt, wo du deine Lebensbereiche auf Zufriedenheit untersuchen kannst. Hier sind typische Lebensbereiche aufgeführt wie:

  • Freundschaft
  • Familie & Partnerschaft
  • Hobbies & Interessen
  • Geld & Finanzen
  • Wohnort und Umfeld

Außerdem lassen spezielle Lebensbereiche für dich festlegen.

Was das für dich bedeutet

Im Prinzip gibt es mindestens zwei Möglichkeiten:

  1. Du hast mehrere kleine Baustellen, die du angehen musst
  2. Du hast ein großes Thema, dass du nicht angegangen bist

Welche der beiden Möglichkeiten die deine ist, kannst nur du wissen.

Ich halte die erste für kein allzu großes Problem, denn wenn du wirklich mehrere kleine Themen hast, dann ist eine Integration in dein Leben Schritt für Schritt möglich ohne, dass sich dein allzu sehr ändert.

Möglichkeit zwei hingegen kann darauf hindeuten, dass du in einem dir sehr wichtigen Bereich einen zu großen Kompromiss gemacht hast und damit schon Jahre oder wesentlich länger lebst.

Jetzt bist du auf der einen Seite in der Gewohnheit, mit diesem „Problem“ zu leben, aber spürst auf der anderen Seite, dass es so nicht weitergehen kann.

Im Normalfall hat eine Veränderung hier große Auswirkungen auf dein weiteres Leben. Mögliche Beispiele:

  • Gravierende berufliche Veränderung (Auswirkung auf Verdienst und soziales Umfeld, langfristig Auswirkung auf Charakter)
  • Gravierende Veränderung des Wohnumfelds (Auswirkung auf Beruf und soziales Umfeld, langfristig Auswirkung auf wichtige Beziehungen wie Partnerschaft, Familie und enge Freundschaften)
  • Gravierende Veränderung in sozialen Beziehungen wie Partnerschaft (eventuell Auswirkung auf Wohnumfeld und dann auch Beruf, mögliche Auswirkung auf enge Familie wie Kinder oder Schwiegereltern)

Was du tun kannst

Am Anfang steht natürlich, dass du herausfindest, welches Thema dich umtreibt. Schnell tritt dann der Fall ein, dass du das Thema vielleicht herausgefunden hast, aber die Auswirkungen nicht akzeptieren möchtest – und deswegen das Vorhandensein des Themas ablehnst.

Hier kann fremde Hilfe nützlich sein. Ob nun in Form eines guten Freundes oder vollkommen außerhalb deines Umfeldes in Form eines Coaches.

Wenn du das Thema herausgefunden hast – sehr gut!

Nun pack die Dinge an! Das bedeutet:

  1. Akzeptiere, dass es ist wie es ist
  2. Werde dir selbst sicher, was du verändern möchtest
  3. Überlege dir, welche Auswirkungen das auf dich und alle Beteiligten hat
  4. Überlege, welche Lösungsmöglichkeiten für auftretende Probleme aller Beteiligten dir einfallen
  5. Kommuniziere deine Veränderung an alle notwendigen Beteiligten
  6. Kommuniziere die dir bewussten Probleme für alle Beteiligten an alle Beteiligten
  7. Kommuniziere die bereits von dir gefundenen Lösungsmöglichkeiten als Vorschläge
  8. Gib den Beteiligten Zeit, um über das Gesagte von dir nachzudenken
  9. Kommuniziert, um für alle Beteiligten alle notwendigen Entscheidungen treffen zu können
  10. Setz deine Entscheidungen um und bereite alles für die dir bevorstehenden Einschnitte vor

Punkt 6 und 7 solltest du mit etwas Fingerspitzengefühl einsetzen. Sie sind vor allem dafür da, dass du den Beteiligten zeigst, dass du auch an sie denkst.

Tu dir Gutes

An dieser Stelle weißt du, was du in deinem Leben verändern möchtest. So schwer wie der Prozess sein kann, hilf dir dort, wo es möglich ist.

In diesem Sinne: Träume von dem Ziel, wo du hinmöchtest. Wie soll dein Leben aussehen? Gehe gerade auf den betroffenen Lebensbereich bzw. das Thema ein und du wirst bemerken, wie gut dir das tut.

Mit der Kraft des positiven Ziels lassen sich alle Hinderlichkeiten während des Prozesses viel einfacher akzeptieren und ertragen.

Ich wünsche dir dabei alles Gute und melde dich, wenn ich dich unterstützen kann!

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