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Unterbewusstsein und Bewusstsein im glückseligen Leben

In aller Kürze:
Ein Wahnsinn, wie perfekt Bewusstsein und Unterbewusstsein auf dem Weg eines zufriedenen Lebens funktionieren.
Christian
aktualisiert: 25. April 2022
erschienen: 25. April 2022
Inhaltsverzeichnis

Glückseliges Leben ist das blanke Akzeptieren des Seins. Das, was ist, darf sein. Veränderung geschieht und die entsprechenden Gefühlsregungen geschehen ebenfalls.

Es gibt jedoch kein Versperren oder Festhalten an einem bestimmten Zustand.

Bewusste Wahrnehmung ist der Ansatz

Frage dich: Wenn du wüsstest, dass morgen dein Auto wegkommen würde, was geschieht in dir?

Wenn dich das Beispiel Auto nicht anspricht, dann nimm ein Beispiel, dass dir passend erscheint.

Trauer zu spüren und wahrzunehmen ist ok.

Sich wegen der Trauer gegen den Gedanken oder das Gefühl selbst zu versperren, trennt dein Bewusstsein vom Unterbewusstsein ab. Damit ist der Flow verloren gegangen – du hast dich vom Leben abgetrennt und bist nicht mehr – du akzeptierst dich selbst und dein Sein nicht mehr.

Im Umkehrschluss könnte man meinen, alles zu akzeptieren bedeutet, man ist „dem Schicksal“ ausgeliefert. Getreu dem Motto: Schlimme Dinge geschehen und ich kann nichts dagegen tun.

Bewusstseinveränderung als Ursache veränderten Erlebens

Das jedoch könnte falscher nicht sein. Denn dein Unterbewusstsein besteht neben Intuition, dem Schicksal und göttlicher Fügung noch aus etwas anderem: deinem unbewusstes Wesen, bestehend aus beispielsweise Werten, Einstellungen und automatisierten Denkmustern.

Hast du störende Denkmuster, erschaffst du dir unbewusst genau diese Situationen, gegen die du dich im Bewusstsein dann versperrst. Somit ist das bewusste Versperren der Aufhänger, um die zugrundeliegenden Muster zu erkennen und zu bearbeiten.

Nachdem die störenden Denkmuster aufgelöst sind, bleibt die bloße Akzeptanz dessen, was ist, übrig.

Dein Erleben hat sich nun auf zwei Ebenen verändert:

  • die gleiche (vorher störende) Situation nimmst du vollkommen anders wahr
  • die Wahrscheinlichkeit steigt, dass du die gleiche Situation materiell nicht mehr erleben wirst, da sie dir keinen Lerneffekt mehr geben würde

Letztendlich ist das Arbeiten an deiner Persönlichkeit, sodass hinderliche Denkmuster aufgelöst werden, ein Weg zu Weisheit.

Mit der Weisheit steigen auch deine Macht und Einfluss auf andere Menschen.

Ein Beispiel:

Mit dem hinderlichen Denkmuster Narzissmus würdest du dich für den tollsten Menschen der Welt halten, wenn du Einfluss auf andere Menschen hast und von anderen Menschen Aufmerksamkeit für deine Errungenschaften erhältst.

Für den Moment kannst du als Narzisst die Aufmerksamkeit mit Sicherheit erreichen. Aber der Punkt wird kommen, wo deine Anzahl an Folgern nicht mehr steigt, sondern du verlierst sie wieder.

In diesem Augenblick fällt der Narzisst in ein Loch. Denn die nun fehlende Aufmerksamkeit und Energie der anderen kann er nicht ersetzen. Das narzisstische Wesen ist auf fremde Energie anderer Menschen angewiesen, um selbst im Gleichgewicht zu sein.

Der Narzist hat sozusagen ein Loch in seinem Wesen, durch das beständig Energie verschwindet. Nur durch exzessives Auffüllen anderer Menschen ist der Energiehaushalt eines narzisstischen Menschen ausgeglichen.

Dieses Loch bildet für den Narzisst den Anfangspunkt, sich mit seinem Narzissmus zu beschäftigen und ihn abzulegen.

Der gleiche Mensch hat neben seinem Narzissmus noch andere Eigenschaften, die auf andere Menschen anziehend wirken. Und diese sind der Grund, warum Menschen ihm ursprünglich gefolgt sind.

Ist der Narzissmus nun beseitigt, dann können die anderen Eigenenschaften sich voll entfalten.

Der ehemalige Narzisst braucht nun nicht mehr die Aufmerksamkeit der Anderen, egal ob er sie bekommt oder nicht. Stattdessen kann er sich beispielsweise darauf fokussieren, seinen Folgern Gutes zu tun (seine Anziehung zu verschenken). Die Folger merken das, worauf sie immer mehr werden.

In diesem Sinne hat der ehemalige Narzisst sein Schicksal verändert, indem er seinen Narzissmus abgelegt hat.

Das pure Annehmen dessen was ist, führt also nicht zu einer mir-ist-alles-egal Einstellung, "weil ich nichts ändern kann".

Die Akzeptanz dessen, was in mir und um mich herum ist, führt vielmehr dazu, dass ich mich selbst und sehr wahrscheinlich damit die Umstände meines Lebens verändere.

Bewusstseinsschwellen als Einstiegspunkte glückseligen Lebens

Somit hat der Narzissmus als Eintrittsschwelle für eine bestimmte Art Lebenserfahrung gewirkt, die mir nur ohne Narzissmus möglich gewesen ist.

Der Schlüssel war das Beschäftigen mit dem Narzissmus bzw. die konstruktive Lösung dieses Problems und das Leben der Lösung.

Auf einer anderen Ebene hat das Bewusstsein des Narzissten jedes Mal mit dem Unterbewusstsein den Rapport gebrochen und sich versperrt, sobald weniger Leute dem Narzissten gefolgt sind.

Sollte die gleiche Situation beim Nicht-Narzissten eintreten, kann er diese Situation akzeptieren und die entsprechenden Gefühle fühlen. Der Rapport von Bewusstsein zu Unterbewusstsein besteht noch und damit schwebt der Mensch weiter auf der Welle des glücksseligen Lebens.

Glücksseliges Leben wird also nur gebrochen, indem wir an etwas anhaften; die Vergänglichkeit des Lebens nicht akzeptieren, sondern einen bestimmten Stand (mit Dingen, anderen Menschen oder uns selbst) für immer fixieren wollen.

Diesen Fixierungen geben wir häufig Namen - beispielsweise Narzissmus. Die Namen sind immer eine Folge der Nichtakzeptanz des Lebens, niemals die Ursache!

Daraus folgt, dass die Namen (bzw. Problemsituationen, wo wir uns dem Leben versperren) der Zeiger sind, wie glücksseliges Leben erreicht werden kann.

Der Weg des glücksseligen Lebens ist demnach das Leben der Lösungen dieser Probleme.

Zum Abschluss nützliche Fragen

  • Welche ähnlichen Situationen treten bei dir immer wieder auf?
  • Hast du für dich eine bessere Lösung, wie beide - dein Unterbewusstsein und dein Bewusstsein - zu deinem Besten wirken?
  • Wann hast du zum letzten Mal über dein Un-/Unterbewusstein nachgedacht und was es für dein Leben bedeutet?
  • Welche hilfreichen Ansatzpunkte gewinnst du durch das Lesen dieses Artikels?
  • Was ist dein Äquivalent zum Narzissten in dem Artikel?
  • Darfst du jetzt zufrieden und dankbar für dein Leben sein?
  • Was bedeutet glückseliges Leben für dich?

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