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Counterbalancing Lebens-Konzept

Counterbalancing, was in dem Zusammenhang mit Gegensteuern übersetzt werden kann, ist ein Konzept aus Gary Kellers Buch The ONE Thing.

Das Besondere an dem Konzept ist, dass es keinen Anspruch auf ein ausgeglichenes Leben gibt.

Im Gegenteil: es wird angenommen, die verschiedenen Lebensbereiche sind niemals 100% ausgeglichen - und das ist auch so in Ordnung.

Nur, wenn ein Lebensbereich zu weit in Schieflage kommt, wird Counterbalancing "aktiv". An diesem Punkt steuert man aktiv gegen.

Dies kann in verschiedenen Formen geschehen. Im Prinzip geht es darum, den in Schieflage befindlichen Lebensbereich in den Fokus zu rücken und so lange an ihm zu arbeiten, bis er nicht mehr wichtig ist.

Der Eingriff in den Lebensbereich endet also mit der Normalität, die wieder in Routine übergeht, bis der Lebensbereich eventuell irgendwann wieder in Schieflage gerät.

Als Anmerkung:

In diesem Zusammenhang ist wichtig, dass man Counterbalancing mit Freude betreibt. Ansonsten besteht die Gefahr, dass das "Feuerlöschen" der aus dem Gleichgewicht befindlichen Lebensbereiche als Stress wahrgenommen wird.

Und genau das versucht Counterbalance zu vermeiden: den Stress, alles immer perfekt haben zu müssen.

Counterbalancing kann eine gesunde Ergänzung zur eigenen Lebensphilosophie sein, da sie Perfektion aus dem Weg räumt und allgemein auf das Leben zwischen den Plänen wunderbar reagieren kann.

Christian